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Komödie von Stefan Vögel
Nach dem Drehbuch des Films "Die Herbstzeitlosen“ von Sabine Pochhammer
Regie:Katharina Waldmann gen Seidel
Bühne und Kostüme: Barbara Krott
Drama nach Theodor Storm von Paul Barz, Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen
Regie: Jörg Schade
Bühnenbild: Prof. Michael Goden

Kostüm: Giselher Pils

Eine Klassenzimmergeschichte von Jörg Schade, Musik von Prof. Andreas Tarkmann
Regie: Stefanie Fromm, Ausstattung: Christine Jacob

"Mit Veriehrung, Dr. Reuter !" "Das Feuerwerk"
Lustspiel von Gunther Beth und
Alan Cooper
Plattdeutsche Fassung von Rolf Petersen
Regie: Rolf Petersen
Bühne und Kostüme: Malte Marks
Ein Glückwunsch Programm zum 200. Geburtstag !!!
Zusammenstellung: Manfred Brümmer
Regie: Ulrike Stern
Bühne: Ulrich Altermann
Kostüm: Bettina Lauer
Musikalische Komödie von Erik Charell und Jürg Amstein in hochdeutscher Sprache
Regie und Choreografie: Klaus Seiffert
Bühne und Kostüme: Barbara Krott
Musikalische Leitung: Thomas Möckel
Es spielen: Arja Sharma, Anke Moll, Elfie Schrodt, Andreas Auer, Knut Fiete Degner, Sönke Fahl

Ein Glückwunsch-Programm zum 200. Geburtstag
Politiker, Künstler und Literaten, Vereine und Freundeskreise sind am 7. November
2010 Gratulanten, seine früheren Wohn- und Wirkungsstätten feiern ihn besonders,
und natürlich hat auch die Fritz-Reuter-Bühne zum Jubiläum ihres Namenspatrons,
des größten mecklenburgischen Dichters einen Blumenstrauß gebunden.
Viele Menschen in der Welt haben erst durch Fritz Reuter von der norddeutschen
Landschaft, ihren Menschen und von der Regionalsprache Plattdeutsch erfahren,
denn seine Werke wurden nicht nur in die wichtigsten Sprachen Europas, sondern
unter anderem auch ins Japanische übersetzt. Wir mischen Lieder, Geschichten,
Gedichte und Ausschnitte aus seinen Prosawerken zu einem Programm, das dem
Jubilar auf ganz eigene Art unsere Verehrung entgegenbringt.

Wo er auch war - er war beliebt. Die Sympathie flog ihm förmlich zu, denn er war ein glänzender Unterhalter. Er hatte Humor, er war klug und sensibel und durchaus nicht nur im Plattdeutschen zu Hause. "Ut denn' ward nix", hatte sein strenger Vaters einst gemeint, und Gymnasialzeit, Studienversuche, Festungshaft und berufliche Bemühungen seines Sohnes schienen ihm Recht zu geben. Doch als Fritz Reuter 1874 in Eisenach starb, war er der meistgelesene Autor Deutschlands geworden - als Schriftsteller, dessen Werk fast ausschließlich in einer Regionalsprache verfasst war.

Nach Reuters Tod steigerte sich seine Beliebtheit noch. Zu seinem hundertsten Geburtstag wurde er in Deutschland endgültig zur Kultfigur. Denkmäler und Brunnen wurden errichtet, Steine gesetzt und Eichen gepflanzt, Straßen und Plätze nach ihm benannt, selbst in München und Stuttgart; in Berlin-Britz trägt ein ganzes Wohngebiet Namen aus seinem Leben und Werk. Auch im fernen Chicago errichteten Verehrer ihm ein Denkmal.

Reuters Literatur wurde in zwölf Sprachen übersetzt, sogar in das Japanische. Große Verehrung erhielt er nicht nur von seinen Zeitgenossen, auch später würdigten immer wieder Größen der Literatur sein Schaffen.

Die "Niederdeutsche Bühne am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin" wurde 1946 zur "Fritz-Reuter-Bühne". Diese Ehre bedeutete, auch das Werk zu pflegen, doch Reuter war ganz und gar kein Theaterdichter und hatte nach wenigen missglückten Versuchen erklärt: "Theaterstücken schriw ik nich wedder." So wurde fortgesetzt, was Bühnengründer Spethmann schon 1926 begonnen hatte: Bearbeitungen, Dramatisierungen und freie Nachgestaltung.

Zum Geburtstag hat das Ensemble nun einen Blumenstrauß gebunden: Szenen, Gedichte und Lieder aus der Vielfalt seines Lebens und Wirkens. Und dazu wurden auch einige Blumen gepflückt, die auf den Seiten seiner Bücher noch im Verborgenen blühten.

Reuter

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Fotos: Silke Winkler


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