Der geizige Pensionär Karl will seine Tochter mit einem reichen Fischhändler verheiraten,
doch diese liebt einen armen Kandidaten der Theologie. Fast wäre es zu
der vom Vater an seinem Geburtstag geplanten Verlobung gekommen, wenn nicht
Gäste und Gratulanten plötzlich in Todesangst geraten wären. Die Frikadellen,
von denen alle gegessen haben, scheinen eine Fleischvergiftung hervorzurufen,
denn der Haushund Phylax, der eine davon bekommen hat, ist tot. Scheinbar im
Angesicht des Todes kippt die Situation völlig um: Abführmittel, Beichte, Testament,
der Schwur treuer Liebe bis in den Tod - jeder versucht mit der Lage klarzukommen.
Alles endet natürlich nicht tragisch, sondern für die, die es verdienen,
ausgesprochen glücklich. Der kräftige Schwank gehört zu den auch heute noch
beliebtesten Werken des Autors Hagemeister (1878 - 1958), der als Dramaturg
am Mecklenburgischen Staatstheater auch für die niederdeutsche Sparte am Haus
verantwortlich war.


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